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2011
Infolge der Finanzmarktkrise verändern sich die Anforderungen an die Bankenrefinanzierung gravierend. Die durch ‚Collaterals‘ abgesicherte Refinanzierung entwickelt eine deutlich steigende Bedeutung. TXS startet nach einigen Vorgesprächen und Ideen Anfang 2011 in Form von Interviews und Workshops mit insgesamt mehr als 6 Kunden und anderen Marktteilnehmer eine Produkt- und Marktstudie zum Thema Collateral Management. Im Ergebnis wird ein großer Bedarf an einer IT-Lösung für ein Collateral-Planungs- und Steuerungsinstrument wie auch die Machbarkeit im Kontext einer neuen Produktentwicklung der TXS erkannt. Im Rahmen des 7. TXS Pfandbriefforum Anfang Dezember 2011 verkündet TXS den Start einer entsprechenden Produktentwicklung unter dem Namen ‚TXS CAM – Collateral Allocation Management‘. Ein erstes Release wird im Sommer 2012 fertiggestellt und bei Kunden implementiert. TXS gewinnt im Jahr 2011 10 neue Kunden für TXS Pfandbrief, davon 4 Kunden in Österreich. Insgesamt nutzen nun mehr als 48 Kunden die Pfandbrieflösung der TXS in Deutschland und Österreich.
2010
Das Lösungspaket „TXS Pfandbrief“ hat sich im Kreis der Pilotkunden bewährt und erhält die Freigabe für den gesamten Kundenkreis.
Das Management der TXS übernimmt die Mehrheit der Unternehmensanteile. Mit diesem persönlichen unternehmerischen Engagement bekennt
sich das Management klar zum Geschäftsmodell der TXS und dessen langfristigem und nachhaltigem Ausbau. TXS gewinnt 7 neue Kunden für die Pfandbriefmanagementlösung EDR bzw. TXS Pfandbrief, davon 2 neue Kunden in Österreich. Damit ist nach einer ca. 2-jährigen Vorbereitungs- und Gesprächsphase der Markteintritt in Österreich erfolgreich gelungen. Weiterhin gewinnt TXS 2 neue Kunden für das RefiRegister und einen neuen Kunden für das Produkt SAP Funding Management.
2009
EDR wird von 35 Kunden produktiv eingesetzt. Das
Nachfolgeprodukt TXS Pfandbrief wird von der Pilotierungsversion
in eine erste Markt-Version überführt. Bei einem ersten großen
Kunden startet das Migrationsprojekt EDR – TXS Pfandbrief und
wird mit einer erfolgreichen Migration Ende 2009 in Produktion
genommen. TXS beginnt die Konzeption und Entwicklung des neuen
Moduls TXS Schiffspfandbrief. 2009 werden die beiden rechtlich getrennten Gesellschaften TXS financial products GmbH und TXS GmbH zur TXS GmbH verschmolzen. Ziel ist es,
transparent für den Markt in einer Marke TXS und einer rechtlich klar definierten Einheit das gesamte Geschäftsmodell zu überführen und
schrittweise weiterzuentwickeln. In der neuen TXS arbeiten 66 Mitarbeiter in den unterschiedlichen Geschäfts- und Servicebereichen.
2008
SAP Syndications Management wird zu einer Funding Plattform (SAP FDM/SAP Funding Management) auf Basis von SAP Banking weiterentwickelt
und ausgebaut. Parallel gewinnt TXS zwei weitere Kunden für SAP Syndications Management in Kanada. Das Refinanzierungs-Register wird planmäßig
fertiggestellt und überdies beim ersten Kunden erfolgreich eingeführt. Trotz der weltweit beginnenden Finanzmarktkrise entscheiden sich zwei
neue Kunden für die TXSuite RMBS und die TXS baut ihren Marktanteil mit EDR weiter aus.
2007
Die agens Gruppe wie auch die DG HYP entscheiden sich, das gesamte Geschäftsmodell unter einer Marke – der TXS – zusammenzuführen.
TXS GmbH und TXS financial products GmbH etablieren sich zwar
als rechtlich getrenntes, aber gemeinsam auftretendes Lösungshaus für
alle Leistungen rund um die Refinanzierungsthemen Verbriefung, Syndizierung und Pfandbriefmanagement. Zur Umsetzung der Refinanzierungsregisterverordnung
wird auf der Basis von EDR und TXSuite das elektronische Refinanzierungs-Register (RefiReg) entwickelt, um den Kunden eine Lösung rund um die
Refinanzierung aus einer Hand anbieten zu können. SAP Syndications Management wird in Deutschland an eine große Leasingfinanzierungsgesellschaft
und in den Niederlanden an eine Bank verkauft.
2006
Der TXSuite Plattform-Strategie (eine Verbriefungs-IT-Plattform für unterschiedliche Refinanzierungskanäle) folgend, entschließen sich die
Geschäftsführung und Eigentümer dazu, EDR auf die neue TXSuite-Plattform zu heben und geben die Entwicklung des EDR Nachfolgers – TXS Pfandbrief - in Auftrag.
TXS gewinnt weitere 5 Neukunden für EDR. Damit setzen schon 29 Kunden EDR für die elektronische Deckungsrechnung und das Pfandbriefmanagement ein.
2005
Mit der TXSuite Release 1 für RMBS-Verbriefungstransaktionen steht dem Markt eine moderne und flexible IT-Plattform für Verbriefungen zur Verfügung.
Für EDR werden weitere vier Banken als Kunden gewonnen. Der Kundenkreis umfasst somit nun 24 Kunden. Die TXS financial products GmbH wird OEM Partner
der SAP für gedeckte Finanzierungen auf Basis der SAP Banking Suite.
2004
agens entscheidet sich für die Erweiterung des Geschäftsmodells als IT-Produktanbieter im Bereich "Pfandbriefe" hin zu einem IT-Lösungsanbieter für
Verbriefungstransaktionen. Um diesem Schritt den notwendigen strategischen Rahmen zu geben, gründen DG HYP und agens die TXS financial products GmbH.
Ziel ist es, die TXS financial products als führenden IT-Lösungsanbieter für Pfandbriefe, Verbriefungen und Refinanzierungsoptimierung auszubauen und
erfolgreich im Markt zu platzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, wird strategisch in die Entwicklung der TXSuite zu einer Verbriefungsplattform als
IT-Lösung mit einer ersten Ausprägung für die Strukturierung investiert.
2003
Durch den Wegfall der Gewährträgerhaftung des Bundes ab Mitte 2005 müssen u.a. Sparkassen neue Refinanzierungsinstrumente wie den „gedeckten“
Sparkassenpfandbrief einsetzen. In einem ersten großen Schritt gewinnt agens mit dem SGVSH als Sammellizenznehmer 11 Sparkassen in Schleswig-Holstein
als Kunden für das EDR. Ziel der Sparkassen ist es, über den Weg von Pfandbriefeigenemissionen mit Hilfe der HSH Nordbank im Zugang zu den Kapitalmärkten
ihre Refinanzierungssituation deutlich zu verbessern.
2002
Das Jahr 2002 steht ganz im Zeichen des 4.
Finanzmarktförderungsgesetzes und seinen Auswirkungen auf das
Hypothekenbankgesetz. Die gesetzliche Anforderung, zusätzlich
zur nominalwertigen eine barwertige Betrachtung der
Deckungsrechnung durchzuführen, wird in EDR Release 6 umgesetzt.
Hier hat sich der enge Kontakt mit dem BaFin und die direkte
Zusammenarbeit mit dem VdH (Verband deutscher Hypothekenbanken)
bestens bewährt und in der pragmatischen Umsetzung neuer
Anforderungen als äußerst effizient erwiesen. Mit der Berlin Hyp
gewinnt agens den sechsten Kunden für EDR.
2000
Die ehemalige DSL-Bank (Bonn) – heute Postbank AG – entscheidet sich als fünfter Kunde für den Einsatz des EDR-Anwendungssystems. Im Zusammenhang
mit der
steigenden Kundenzahl richtet agens eine zentrale „EDR-Hotline“ ein, die an allen Bankarbeitstagen Probleme, Anforderungen und Anfragen entgegennimmt.
Der EDR-Kundenkreis genießt somit eine erstklassige Betreuung und hat jederzeit Zugriff auf aktuelles Know-how aus den unterschiedlichen Bereichen der Deckungsrechnung.
1999
Der unternehmensunabhängige Einsatz von EDR durch Architekturkapselung und klare Trennung zwischen Kernsystem und Schnittstellen kann ausgeweitet werden.
EDR steht nun vier Kunden mit dem Release 3 zur Verfügung. Ein breiter Anwenderkreis profitiert gemeinsam von funktionellen Erweiterungen und notwendigen Anpassungen.
1998
EDR wird mit dem Release 2 fertiggestellt. Neben der DG HYP gelingt es, mit der SHL-HYP und der Warburg Hyp zwei weitere Hypothekenbanken für EDR zu gewinnen.
1997
Das Release 1 von EDR wird in der DG HYP produktiv gesetzt. Spezielle EDR-Schnittstellenkomponenten versorgen das EDR-Kernsystem täglich mit deckungs- und
umlaufrelevanten Daten aus den bestandsführenden Systemen der Aktiv- und Passivseite.
1996
Die Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank Hamburg (DG HYP) und das Beratungsunternehmen agens Consulting GmbH (agens) mit Sitz in Ellerau/Hamburg starten
ein Software-Entwicklungsprojekt mit dem Ziel, das bis dahin größtenteils manuell geführte Treuhänderbüro auf elektronische Verarbeitung umzustellen und die
elektronische Deckungsrechnung (EDR) als Grundlage für Pfandbriefemissionen im Hause einzuführen. |