TXS – ein Unternehmen und seine Geschichte

2015

Zusammen mit den Anforderungen aus einem anhaltenden Niedrigzinsumfeld und Regulierung sowie der fortschreitende Trend zur Digitalisierung und neu am Markt auftretende Finanz-Start-ups, sogenannte FinTechs, stellen die Bankenwelt vor neue Herausforderungen  und prägten die Themen der Finanzbranche im Jahr 2015. TXS beleuchtet vor diesem Hintergrund in einer Serie von Marktstudien-Gesprächen mit Kunden, Partnern, Verbänden und weiteren Banken die Frage, wie sich die langfristige Finanzierung durch Banken und Finanzdienstleister sowie deren gedeckte Refinanzierung in den kommenden zehn Jahren und darüber hinaus verändern wird: Welche entscheidenden Kräfte wirken auf die Finanzierungsmärkte und die Refinanzierungsstrategien der Banken ein? Welche Bedeutung hat der deutsche und österreichische Pfandbrief im Jahr 2025 und danach? Kommt ein europäischer Covered Bond? Wie verändern die Digitalisierung und die FinTechs die Welt der Finanzdienstleistungen? Mit den Erkenntnissen aus den Markstudien-Gesprächen startet TXS in die nächste Phase der Software- und Unternehmensentwicklung, um als Spezialist für Software, Services und Beratung für die gedeckte Refinanzierung alle bestehenden und neuen Kunden mit langfristig fachlich und technologisch passenden Lösungen zu versorgen. TXS gewinnt im Jahr 2015 im Geschäftsfeld Pfandbrief 2 neue Kunden für die Software TXS Pfandbrief, einen Kunden für das TXS Refinanzierungsregister sowie einen Kunden für die neue Produktplattform CAM (Collateral Allocation Management) und die neue Lösung TXS KEV zur effizienten Abwicklung des Krediteinreichungsverfahrens. Im Geschäftsfeld Verbriefung  entscheiden sich jeweils ein neuer Kunde in Großbritannien und Argentinien für die Software SAP Funding Management. Insgesamt nutzen damit mehr als 90 Kunden TXS Produkte zur Steuerung ihrer gedeckten Refinanzierung.

2014

Die Refinanzierung von Banken und Finanzdienstleistern in Deutschland und Österreich wird im Jahr 2014 weiterhin stark von der EZB-Geldpolitik, regulatorischen Anforderungen sowie veränderten Anforderungen der Bankenaufsicht beeinflusst. Daraus entstehende Wechselwirkungen auf Geschäftsmodelle und sich verändernde Geschäftsstrategien von Banken, aber auch entstehende ‚Gerüchte‘ hinsichtlich besonderer Erwartungen der Bankenaufsicht an Pfandbriefbanken führen zu Verunsicherungen bei etablierten und potenziell neuen Pfandbriefbanken. Strategisch entscheiden sich trotz des schwierigen Umfelds einige Banken dafür, sich auf den Weg zur Pfandbriefbank zu begeben. TXS kann 3 neue Kunden aus dem genossenschaftlichen Sektor in Deutschland für die Standardsoftware TXS Pfandbrief gewinnen. Neben der Ausstattung der neuen Kunden mit der TXS-Software kümmert sich TXS 2014 in Deutschland intensiv um die Umsetzung der Novelle des Pfandbriefgesetzes. Diese soll ab Mitte 2015 produktiv von allen über 50 Pfandbriefkunden der TXS in Deutschland genutzt werden. In Österreich wird die Ausschreibung zur Versorgung der Pfandbriefbank Österreich AG und der ihr zuliefernden Hypobanken mit Software für das Pooling und Pfandbriefmanagement zugunsten der TXS entschieden. Dadurch kommen für TXS in Österreich 4 neue Kunden dazu. Im Geschäftsfeld Verbriefung gewinnt TXS 2 neue Unternehmenskunden als Nutzer der Software SAP Funding Management. Mit Hilfe der Standardsoftware für Verbriefungen werden die Refinanzierungstransaktionen dieser Unternehmen weltweit unterstützt.

2013

Das Bankenjahr 2013 war insgesamt von den Stichworten „Regulierung, Basel III, Stresstest, Liquiditäts- und Kreditklemme“ geprägt. Dies war auch klar erkennbares Hauptthema des 9. TXS Pfandbriefforums am 05.11.2013, zu welchem TXS erstmals über 150 Teilnehmer begrüßen konnte. Motiviert durch Gespräche mit den Kunden und die aktuellen Entwicklungen, hat TXS das Collateral Allocation Management als neues, innovatives Produkt weiterentwickelt. Ferner galt der weiteren Internationalisierung der TXS ein großes Augenmerk, wofür erste Kontakte unter anderem in Polen geknüpft und bereits auch vertieft worden sind. Außerdem ist es gelungen, eine global tätige Bank mit Sitz in Australien für das SAP Funding Management zu gewinnen. Darüber hinaus haben sich in Deutschland und Österreich 8 neue Kunden für TXS Pfandbrief zum Management ihrer Deckungsstöcke entschieden. 2 Bestandskunden erweiterten ihr Portfolio mit den Produkten TXS Schiffs- beziehungsweise Flugzeugpfandbrief, ebenso haben 2 weitere Bestandskunden TXS Refinanzierungsregister eingeführt. Auch im Bereich der Add Ons für TXS Pfandbrief war TXS erfolgreich und konnte sowohl CQM wie auch Rating Module an Kunden ausliefern. Im immer wichtiger werdenden Bereich des Serviceing für Verbriefungstransaktionen konnten ebenfalls 3 neue Kunden gewonnen werden. So hat TXS Ende 2013 über 80 Kunden in Deutschland, Österreich, weiteren Ländern in Europa, den USA und Australien. Diese werden von inzwischen über 80 Mitarbeitern von Hamburg aus betreut.

2012

TXS baut die Produktfamilie TXSuite als umfassende Plattform für die Steuerung und Abwicklung verschiedener Formen der gedeckten Refinanzierung aus. Neben der vorgeschalteten Steuerungssoftware TXS Collateral Allocation Management und dem Kernprodukt TXS Pfandbrief für die Assetklassen öffentliche Finanzierungen und Hypothekendarlehen werden die Pfandbriefgattungen Schiffspfandbrief und Flugzeugpfandbrief (ab 2013), das Refinanzierungsregister, Einreichungsverfahren (Bundesbank, ÖNB, … → ab 2013), Verbriefungen, etc. unterstützt. TXS gewinnt in 2012 6 neue Kunden für das Produkt TXS Pfandbrief, 3 neue Kunden für das Refinanzierungsregister und 3 neue Kunden für die Abwicklung von Verbriefungstransaktionen. Ende 2012 nutzen 75 Kunden in Deutschland, Österreich und weiteren Ländern die TXS Softwarelösungen für das Management ihrer gedeckten Refinanzierungen. Die dafür notwendigen Leistungen werden von ca. 70 Mitarbeitern erbracht.

2011

Infolge der Finanzmarktkrise verändern sich die Anforderungen an die Bankenrefinanzierung gravierend. Die durch ‚Collaterals‘ abgesicherte Refinanzierung entwickelt eine deutlich steigende Bedeutung. TXS startet nach einigen Vorgesprächen und Ideen Anfang 2011 in Form von Interviews und Workshops mit insgesamt mehr als 6 Kunden und anderen Marktteilnehmer eine Produkt- und Marktstudie zum Thema Collateral Management. Im Ergebnis wird ein großer Bedarf an einer IT-Lösung für ein Collateral-Planungs- und Steuerungsinstrument wie auch die Machbarkeit im Kontext einer neuen Produktentwicklung der TXS erkannt. Im Rahmen des 7. TXS Pfandbriefforums Anfang Dezember 2011 verkündet TXS den Start einer entsprechenden Produktentwicklung unter dem Namen ‚TXS CAM – Collateral Allocation Management‘. Ein erstes Release wird im Sommer 2012 fertiggestellt und bei Kunden implementiert. TXS gewinnt im Jahr 2011 10 neue Kunden für TXS Pfandbrief, davon 4 Kunden in Österreich. Insgesamt nutzen nun mehr als 48 Kunden die Pfandbrieflösung der TXS in Deutschland und Österreich.

2010

Das Lösungspaket „TXS Pfandbrief“ hat sich im Kreis der Pilotkunden bewährt und erhält die Freigabe für den gesamten Kundenkreis. Das Management der TXS übernimmt die Mehrheit der Unternehmensanteile. Mit diesem persönlichen unternehmerischen Engagement bekennt sich das Management klar zum Geschäftsmodell der TXS und dessen langfristigem und nachhaltigem Ausbau. TXS gewinnt 7 neue Kunden für die Pfandbriefmanagementlösung EDR bzw. TXS Pfandbrief, davon 2 neue Kunden in Österreich. Damit ist nach einer ca. 2-jährigen Vorbereitungs- und Gesprächsphase der Markteintritt in Österreich erfolgreich gelungen. Weiterhin gewinnt TXS 2 neue Kunden für das RefiRegister und einen neuen Kunden für das Produkt SAP Funding Management.

2009

EDR wird von 35 Kunden produktiv eingesetzt. Das Nachfolgeprodukt TXS Pfandbrief wird von der Pilotierungsversion in eine erste Markt-Version überführt. Bei einem ersten großen Kunden startet das Migrationsprojekt EDR – TXS Pfandbrief und wird mit einer erfolgreichen Migration Ende 2009 in Produktion genommen. TXS beginnt die Konzeption und Entwicklung des neuen Moduls TXS Schiffspfandbrief. 2009 werden die beiden rechtlich getrennten Gesellschaften TXS financial products GmbH und TXS GmbH zur TXS GmbH verschmolzen. Ziel ist es, transparent für den Markt in einer Marke TXS und einer rechtlich klar definierten Einheit das gesamte Geschäftsmodell zu überführen und schrittweise weiterzuentwickeln. In der neuen TXS arbeiten 66 Mitarbeiter in den unterschiedlichen Geschäfts- und Servicebereichen.

2008

SAP Syndications Management wird zu einer Funding Plattform (SAP FDM/SAP Funding Management) auf Basis von SAP Banking weiterentwickelt und ausgebaut. Parallel gewinnt TXS zwei weitere Kunden für SAP Syndications Management in Kanada. Das Refinanzierungs-Register wird planmäßig fertiggestellt und überdies beim ersten Kunden erfolgreich eingeführt. Trotz der weltweit beginnenden Finanzmarktkrise entscheiden sich zwei neue Kunden für die TXSuite RMBS und die TXS baut ihren Marktanteil mit EDR weiter aus.

2007

Die agens Gruppe wie auch die DG HYP entscheiden sich, das gesamte Geschäftsmodell unter einer Marke – der TXS – zusammenzuführen. TXS GmbH und TXS financial products GmbH etablieren sich zwar als rechtlich getrenntes, aber gemeinsam auftretendes Lösungshaus für alle Leistungen rund um die Refinanzierungsthemen Verbriefung, Syndizierung und Pfandbriefmanagement. Zur Umsetzung der Refinanzierungsregisterverordnung wird auf der Basis von EDR und TXSuite das elektronische Refinanzierungs-Register (RefiReg) entwickelt, um den Kunden eine Lösung rund um die Refinanzierung aus einer Hand anbieten zu können. SAP Syndications Management wird in Deutschland an eine große Leasingfinanzierungsgesellschaft und in den Niederlanden an eine Bank verkauft.

2006

Der TXSuite Plattform-Strategie (eine Verbriefungs-IT-Plattform für unterschiedliche Refinanzierungskanäle) folgend, entschließen sich die Geschäftsführung und Eigentümer dazu, EDR auf die neue TXSuite-Plattform zu heben und geben die Entwicklung des EDR Nachfolgers – TXS Pfandbrief - in Auftrag. TXS gewinnt weitere 5 Neukunden für EDR. Damit setzen schon 29 Kunden EDR für die elektronische Deckungsrechnung und das Pfandbriefmanagement ein.

2005

Mit der TXSuite Release 1 für RMBS-Verbriefungstransaktionen steht dem Markt eine moderne und flexible IT-Plattform für Verbriefungen zur Verfügung. Für EDR werden weitere vier Banken als Kunden gewonnen. Der Kundenkreis umfasst somit nun 24 Kunden. Die TXS financial products GmbH wird OEM Partner der SAP für gedeckte Finanzierungen auf Basis der SAP Banking Suite.

2004

agens entscheidet sich für die Erweiterung des Geschäftsmodells als IT-Produktanbieter im Bereich "Pfandbriefe" hin zu einem IT-Lösungsanbieter für Verbriefungstransaktionen. Um diesem Schritt den notwendigen strategischen Rahmen zu geben, gründen DG HYP und agens die TXS financial products GmbH. Ziel ist es, die TXS financial products als führenden IT-Lösungsanbieter für Pfandbriefe, Verbriefungen und Refinanzierungsoptimierung auszubauen und erfolgreich im Markt zu platzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, wird strategisch in die Entwicklung der TXSuite zu einer Verbriefungsplattform als IT-Lösung mit einer ersten Ausprägung für die Strukturierung investiert.

2003

Durch den Wegfall der Gewährträgerhaftung des Bundes ab Mitte 2005 müssen u.a. Sparkassen neue Refinanzierungsinstrumente wie den „gedeckten“ Sparkassenpfandbrief einsetzen. In einem ersten großen Schritt gewinnt agens mit dem SGVSH als Sammellizenznehmer 11 Sparkassen in Schleswig-Holstein als Kunden für das EDR. Ziel der Sparkassen ist es, über den Weg von Pfandbriefeigenemissionen mit Hilfe der HSH Nordbank im Zugang zu den Kapitalmärkten ihre Refinanzierungssituation deutlich zu verbessern.

2002

Das Jahr 2002 steht ganz im Zeichen des 4. Finanzmarktförderungsgesetzes und seinen Auswirkungen auf das Hypothekenbankgesetz. Die gesetzliche Anforderung, zusätzlich zur nominalwertigen eine barwertige Betrachtung der Deckungsrechnung durchzuführen, wird in EDR Release 6 umgesetzt. Hier hat sich der enge Kontakt mit dem BaFin und die direkte Zusammenarbeit mit dem VdH (Verband deutscher Hypothekenbanken) bestens bewährt und in der pragmatischen Umsetzung neuer Anforderungen als äußerst effizient erwiesen. Mit der Berlin Hyp gewinnt agens den sechsten Kunden für EDR.

2000

Die ehemalige DSL-Bank (Bonn) – heute Postbank AG – entscheidet sich als fünfter Kunde für den Einsatz des EDR-Anwendungssystems. Im Zusammenhang mit der steigenden Kundenzahl richtet agens eine zentrale „EDR-Hotline“ ein, die an allen Bankarbeitstagen Probleme, Anforderungen und Anfragen entgegennimmt. Der EDR-Kundenkreis genießt somit eine erstklassige Betreuung und hat jederzeit Zugriff auf aktuelles Know-how aus den unterschiedlichen Bereichen der Deckungsrechnung.

1999

Der unternehmensunabhängige Einsatz von EDR durch Architekturkapselung und klare Trennung zwischen Kernsystem und Schnittstellen kann ausgeweitet werden. EDR steht nun vier Kunden mit dem Release 3 zur Verfügung. Ein breiter Anwenderkreis profitiert gemeinsam von funktionellen Erweiterungen und notwendigen Anpassungen.

1998

EDR wird mit dem Release 2 fertiggestellt. Neben der DG HYP gelingt es, mit der SHL-HYP und der Warburg Hyp zwei weitere Hypothekenbanken für EDR zu gewinnen.

1997

Das Release 1 von EDR wird in der DG HYP produktiv gesetzt. Spezielle EDR-Schnittstellenkomponenten versorgen das EDR-Kernsystem täglich mit deckungs- und umlaufrelevanten Daten aus den bestandsführenden Systemen der Aktiv- und Passivseite.

1996

Die Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank Hamburg (DG HYP) und das Beratungsunternehmen agens Consulting GmbH (agens) mit Sitz in Ellerau/Hamburg starten ein Software-Entwicklungsprojekt mit dem Ziel, das bis dahin größtenteils manuell geführte Treuhänderbüro auf elektronische Verarbeitung umzustellen und die elektronische Deckungsrechnung (EDR) als Grundlage für Pfandbriefemissionen im Hause einzuführen.

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